2026-10-31
Compliance ist kein Zustand: Unser Vortrag an der DevCon Lozärn 2026
Am Freitag, 23. Oktober, zeigen wir in Luzern, was passiert, wenn aus der einmaligen Rosenthal-Beurteilung in Excel ein System wird: kontinuierlich, versioniert, auditierbar. Mit Live-Demo und einigen unbequemen Erkenntnissen.
Wer schon einmal eine Cloud-Risikobeurteilung nach der Methode Rosenthal ausgefüllt hat, kennt den Moment danach. Die Excel-Datei ist fertig, besprochen, unterschrieben und abgelegt. Von diesem Tag an beginnt sie zu veralten.
Am Freitag, 23. Oktober, erzähle ich an der DevCon Lozärn 2026 in Luzern, was passiert, wenn man aus dieser einmaligen Beurteilung ein System macht. Der Vortrag trägt den Titel «Rosenthal-Cloud-Beurteilung: von der statistischen Excel zum lebendigen KI-gestützten System». Es ist ein Praxisbericht mit Live-Demo.
Die Ausgangslage ändert sich laufend
Eine Risikobeurteilung beantwortet eine Frage: Ist das Restrisiko heute akzeptabel? Doch «heute» bleibt nicht stehen.
- Anbieter ändern sich. Unterauftragsbearbeiter, Regionen, Eigentümer, Vertragsbedingungen. Die Beurteilung kennt den Stand vom Tag der Unterschrift.
- Datenflüsse wachsen. Neue Integrationen, neue Datenkategorien, irgendwann ein KI-Modell im Hintergrund. Jeder neue Datenfluss verschiebt das Risiko.
- Das Recht entwickelt sich weiter. Das revidierte DSG, die Praxis des EDÖB, neue Fassungen der Methode selbst.
Die Excel-Datei aktualisiert sich nicht von selbst. Spätestens beim nächsten Audit stellt sich die Frage, welche Fassung eigentlich gilt und wer sie freigegeben hat.
Was wir versucht haben
Mit ClearSky haben wir die Beurteilung aus der Datei gelöst. Sie hat jetzt einen Lebenszyklus: erfassen, zur Prüfung einreichen, unterschreiben. Ändert sich etwas, entsteht eine neue Fassung; die unterschriebene Fassung bleibt unverändert erhalten. Jede Änderung ist nachvollziehbar, mit Person und Zeitpunkt.
Die Excel-Datei verschwindet dabei nicht. Viele arbeiten weiterhin mit ihr: mit Auditoren, mit Partnern, in der eigenen Ablage. Deshalb funktioniert der Weg in beide Richtungen. Eine ausgefüllte Arbeitsmappe lässt sich importieren und jederzeit wieder als Excel-Datei exportieren. Kein Lock-in.
Und die KI? Sie formuliert Entwürfe und sucht Belege. Die Bewertung selbst bleibt beim Menschen: Eintrittswahrscheinlichkeiten, Schadenstufen und die Frage, ob ein Restrisiko tragbar ist. Jeder KI-Aufruf wird protokolliert.
Worum es im Vortrag geht
- Wie die Methode rechnet und warum der Betrag in Franken präziser wirkt, als er ist. Die Wahrscheinlichkeiten dahinter sind Schätzungen von Menschen.
- Was funktioniert hat und was gescheitert ist auf dem Weg von der Excel-Datei zum System.
- Wo die risikobasierte Methode selbst an Grenzen stösst.
- Live-Demo: eine vollständige Beurteilung, erfasst in ClearSky, zurück in die Excel-Datei exportiert und mit der von Hand ausgefüllten Arbeitsmappe abgeglichen.
Der Vortrag richtet sich an alle aus Datenschutz, Informationssicherheit, Architektur und Entwicklung, die heikle Daten in die Cloud bringen müssen. Vorwissen zur Methode ist nicht nötig.
Wann und wo
- DevCon Lozärn 2026, Freitag, 23. Oktober 2026, Luzern
- 15:50 bis 16:40 Uhr, Forum 3 (50 Plätze)
- Vortrag und Folien auf Deutsch, für alle Erfahrungsstufen
- Programm: devcon-lozarn-2026.sessionize.com
ClearSky können Sie sich vorab ansehen: clearsky.cloudzn.ch.
Sie können nicht dabei sein? Gern zeige ich Ihnen ClearSky auch in einem Gespräch: Termin vereinbaren oder schreiben Sie an contact@dxzio.one.
